Hinterer Rotofen

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Hinterer Rotofen
Hinterer Rotofen.JPG
Orte Bischofswiesen
Koordinaten

47°41′34″N 12°54′52″E

Gebirge Lattengebirge
Höhe 1460 / 1467m
Erschließung keine
Dominanz 400 m → Mottkopf
Gipfelkreuz Nein

Der Hinterer Rotofen ist der Größte der drei zum Lattengebirge gehörigen Rotofentürme. Über seinen Gipfel verläuft von Nordost nach Südwest die Gemeindegrenze von Bayerisch Gmain und Bischofswiesen.

Beschreibung

Der Berg befindet sich im östlichen Nordkamm des Lattengebirges und erreicht je nach Angabe eine Höhe von 1.460 oder 1.467 Metern. Damit ist er mit geringem Abstand der Höchste der drei Rotofentürme (Mittlerer Rotofen 1.396 Meter und Vorderer Rotofen 1.370 Meter), aufgrund des hier bereits allgemein hohen Kamms jedoch auch der Unscheinbarste. Er hebt sich nur rund 50 Höhenmeter von der Umgebung ab und sieht aus der Ferne daher lediglich wie ein emporragender Felsblock aus.

Entlang des Kamms schließt der Hintere Rotofen nach Südwesten an den 1.554 Meter hohen Mottkopf an und senkt sich auf der Nordostseite leicht zum Mittleren Rotofen ab. Auf der Nordwestseite fällt er über das Freimahderköpfl zur Weißbachschlucht in Bayerisch Gmain ab und auf der Südostseite über den Schwarzenberg in Richtung Winkl.

Als einziger Rotofenturm ist der Hintere Rotofen komplett unerschlossen. Der einzige Wanderweg am Berg liegt rund 200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels im Südosthang und führt vom Rotofensattel zur Steinernen Agnes.

Name

Schlafende Hexe mit dem Hinteren Rotofen als Füße (kleine Spitze im linken Bereich)

Hinterer Rotofen beschreibt die Lage und das Gestein des Berges. Er ist der Hinterste der drei Rotofentürme und besitzt ein steil aufragendes und zerklüftetes Gestein, das im Alpenraum Ofen genannt wird, mit einer rötlichen Färbung.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts trug der Hintere Rotofen noch den Namen „Hochschrankbaum“ (auch: Hoher Schrankbaum).[1] Dies geht wohl auf den früheren Staatsgrenzverlauf zwischen Berchtesgaden/Bayern und Salzburg am sogenannten „Hallthurmer Spitz“ zurück. Der heutige Mittlere Rotofen war zu dieser Zeit noch der Hintere Rotofen.

Sonstiges

In der Figur der Schlafenden Hexe erscheint der Hintere Rotofen als die Füße der Hexe.

Einzelnachweise

  1. Urpositionsblätter