Staatsstraße 2101

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Staatsstraße 2101
St 2101 beim Seebach (noch ohne Leitplanken)
St 2101 beim Seebach (noch ohne Leitplanken)
Orte Bad Reichenhall
Ortsteile Karlstein, Thumsee
Verlauf Ost-West
Länge 5,49 km[1]
Spuren 2
Oberfläche Asphalt
Fußwege Abschnittsweise, meist separat
Fußwegbelag Asphalt
Sanierungen 2014

Die Staatsstraße 2101 ist eine Hauptstraße in Bad Reichenhall. Sie verbindet die Bundesstraßen B 20/B 21 mit der B 305, sowie die Orte Bad Reichenhall und Schneizlreuth. Die Straße ist vor allem durch die kurvenreiche Straßenführung für zahlreiche Unfälle bekannt.

Bereits im 19. Jahrhundert wies die Straße aufgrund ihrer Wichtigkeit einen guten Ausbauzustand auf und wurde daher als Chaussee nach Reichenhall bezeichnet.[2]

Bis zum Bau des Antonibergtunnels in den 1970ern, verlief die Straße ein Stück höher durch eine schmale Senke am Obernesselgraben, direkt neben der Antonibergkapelle.

Verlauf

Die St 2101 verläuft von Bad Reichenhall über die Saalach als Kretabrücke nach Karlstein. Weiter führt eine längere Steigung bis zum Thumsee, verläuft an dessen Südseite, dann als Viaduktbrücke den Antoniberg hinauf zum Antonibergtunnel und mündet an der Wegscheid in die B 305.

Straßennamen

Unfälle

Aufgrund der kurvigen und teilweise in den Berg gearbeiteten Straße passieren häufig Unfälle auf fast der gesamte Strecke. Die größten Unfallstellen sind der Antoniberg[3], die Kurve über den Seebach[4] und die Abzweigung zur Amerangstraße, da hier eine echte Abbiegespur fehlt.

An der Überquerung des Seebachs verbaute das Straßenbauamt 2014 großzügig Leitplanken zur Verringerung schwerer Unfälle.

Unfälle im Gebiet Antoniberg/Thumsee haben meist eine überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit als Ursache. In diesen Bereichen wurden in den 2000er-Jahren daher eine dauerhafte Tempo-60-Beschränkung eingerichtet. Die Polizei überwacht zudem regelmäßig die Geschwindigkeit mit mobilen Kontrollstellen und vereinzelt auch mit einem Blitzeranhänger.

Muren

Im Bereich Thumsee gehen bei längeren Regenfällen immer wieder Muren auf die Fahrbahn nieder, wie etwa zuletzt beim Hochwasser 2013. Die Straße wird dabei oft verschüttet und beschädigt.

Galerie

Einzelnachweise