Weinfeldweg
| Weinfeldweg | |
|---|---|
| Typ | Straße |
| Orte | Berchtesgaden |
| Koordinaten | |
| Verlauf | Nord-Süd |
| Länge | 324 m |
| Spuren | 1 |
| Oberfläche | Asphalt |
| Fußwege | keine |
| Beschränkungen | 7,5t
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Der Weinfeldweg ist eine kleine Parallelstraße zur Straße Doktorberg und die Zufahrtsstraße zum Lockstein in der Marktgemeinde Berchtesgaden. Er ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Treppenweg.
Verlauf
Der Weinfeldweg beginnt an der Straße Doktorberg zwischen den Wegmündungen Lacknergäßchen und Soleleitungsweg. Er führt zunächst in einer engen Rechtskurve nach Südosten und kurz darauf in einer minimal größeren Linkskurve nach Nordosten. Nach einem kleinen geraden Abschnitt knickt die Straße nach Nordwesten ab und der Treppenweg Weinfeldweg mündet ein. Weiter verläuft sie parallel zur Straße Doktorberg den Hang hinauf und trifft unterwegs auf den Winzerweg. Beim alten Doktorhaus trifft die Straße wieder auf den Doktorberg und knickt dabei in einer 90°-Kurve nach Nordosten Richtung Lockstein ab. Im letzten Stück führt sie mit leichten Kurven in Richtung des Berges und geht dann am Waldrand und am Beginn des Anstiegs in die Straße Am Lockstein und den Waldweg Weiherbachweg über.
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Anfang zwischen den engen Kurven
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Hanganstieg
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Weinfeldweg von rechts nach hinten am alten Doktorhaus
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Übergang Am Lockstein und Weiherbachweg
Einrichtungen
An der Straße steht die Nationalparkverwaltung Berchtesgaden. Diese gehört addressmäßig jedoch zum Doktorberg.
Name
Wein war in früheren Zeiten das vornehmliche Getränk der Chorherren und der Stiftsbewohner. So besaß die Propstei um das Jahr 1200 insgesamt auswärtige 29 Weinbergbesitzungen, welche sich überwiegend in Österreich und zu kleinen Teilen auch noch in Oberbayern (Region Grabenstätt) und Niederbayern befanden.[1] Aber auch im eigenen Territorium experimentierten die Chorherren mit der Weinherstellung. Am Ponnzenzenbichl, welcher sich zwischen dem Lockstein und dem Weinfeldweg erhebt, wurde in früheren Zeiten von den Berchtesgadener Fürstpröpsten versucht, Wein anzubauen.[1] Hausnamen wie Weinfeld (Häuser 11-13) und das Mitterweinfeld (auch: Mitterweinfeldlehen) (Hausnummer 6) erinnern noch heute daran. Das Mitterweinfeld betreibt sogar heute noch am nahegelegenen Winzerweg einen kleinen Weinanbau[2].
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 A. Helm: Das Berchtesgadener Land im Wandel der Zeit. Reprint 1973, S. 388.
- ↑ https://www.mitterweinfeld.de/panoramaweg.php