Landesgrenzstein von 1738

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Landesgrenzstein von 1738
Rückseite

Landesgrenzstein von 1738 bezeichnet einen historischen Grenzstein im Sonnleitenwald (Staufenecker Forst) am Rande der Gemeinde Anger.

Lage

Der Grenzstein steht südwestlich des Gipfels des Sonnleitenbergs (1043 m) in einer Höhe von 1025 Metern. Zugänglich ist er über einen nahen Wanderweg der von der Steineralm zur Fürmannalm führt und großteils auf der Landkreisgrenze verläuft. Der Weg ist meist schmal, weitet sich jedoch südlich des Steins für einige Meter zu einer Forststraße. Er ist stellenweise ausgetreten und weist auch mehrere Schädigungen durch Radfahrer auf.

Beschreibung

Platz um den Grenzstein

An der Stelle des Landesgrenzsteins trafen früher vier Grenzen aufeinander. Dies waren die Grenzen des Fürsterzbistums Salzburg („P.S“ für Princepa Salzburg; Sonnleitenwald) auf der Westseite, der Diözese Chiemsee („D.C“; Graf Törringer Wald) auf der Nordseite, des Klosters Höglwörth („C.H“ für Convent Höglwörth; Frauenwald) auf der Ostseite und des Klosters St. Zeno (ohne Inschrift; Kloster-St.-Zeno-Wald) auf der Südseite (Rückseite).

Der Stein besitzt eine Höhe von 1,07 Metern und einen genauso großen Umfang. Er verfügt über vier Seitenflächen unterschiedlicher Breiten. Die Vorderseite (Nordseite) ist 13 cm breit, die Rückseite 30 cm und die beiden Seiten jeweils 32 cm. Eine besondere Formung weist die Spitze auf. Die oberen 17 cm des Steins sind deutlich verjüngt, wobei die Eckkanten der Seitenflächen bis oben hin weitergeführt werden.

Im direkten Umfeld des Landesgrenzsteins steht eine Infotafel, eine Holzbank und ein Holzklotz der als Tisch fungiert.

Landesgrenzstein von 1738
Westseite Nordseite Ostseite


P.S
1738

D.C


C.H
Landesgrenzstein1738-PS.JPG
Landesgrenzstein1738-DC.JPG
Landesgrenzstein1738-CH.JPG


47°47′0″N 12°50′6″E