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Mittertor

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Alte Aufnahme des Mittertors

Das Mittertor war ein Stadttor durch die Stadtmauer der Stadt Bad Reichenhall am Wörgötterplatz.

Beschreibung

Bereich des Mittertores heute; Im Hintergrund die Neue Saline
Inschriftensteine zum Tor am Gebäude Kanalstraße 2

Das kleine Tor befand sich in der Westzufahrt zum Wörgötterplatz an der Ecke Kanalstraße (Hausnummer 2). Es gewährte den Durchgang vom westlichen Stadtgebiet über den Weißgerberbach zu mehreren außerstädtischen Salinenanlagen wie dem Kalkmaterialgebäude oder den Holzlagerstätten.

Erbaut wurde das Mittertor im Jahre 1658. Vermutlich war dies nicht das erste Tor an diesem Standort, da hier bereits im 16. Jahrhundert ein „Schlaizthor“[1] erwähnt wurde. Der Durchlass war als etwa sechs Meter (grobe Schätzung) hohes Rundbogentor mit Torhalle ausgeführt. Der innere und der äußere Bogen, sowie deren Mauern, waren weitestgehend eigene Bauwerke, die nur zum Teil miteinander verbunden waren. 1898, 240 Jahre nach dem Bau, folgte der Abbruch des Tores.[2]

Über die Jahrhunderte wandelte sich der Name des Mittertors mehrfach. Im Jahre 1515 war es als Schlaizthor bekannt und 1771 dann als Schnäzlthor. Später erhielt es dann den Namen Weißgärberthor.[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Hermann von Herrmann: Topographische Geschichte der Stadt Reichenhall und ihrer Umgebung. 1858, Seite 110.
  2. Inschriftensteine und Bild am Gebäude Kanalstraße 2