NEU! Der Bglwiki Youtube-Kanal

Schleicherbauernkreuz

Aus Bglwiki - Das Wiki für das Berchtesgadener Land
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Schleicherbauernkreuz
Ort Bayerisch Gmain
Adresse/Lage ehemaliger Harbachersteig am Schleicherhof
Höhenlage 515 m
Koordinaten

47°43′43″N 12°54′4″O

Baujahr 2000
Religion Christentum

Das Schleicherbauernkreuz ist ein Weg- und Hofkreuz am aufgelösten Abschnitt des Harbachersteigs in der Gemeinde Bayerisch Gmain.

Beschreibung

Das zum Kirchholz ausgerichtete Kreuz befindet sich am nicht mehr zugänglichen Bereich des Harbachersteigs beim Schleicherbauern. Es steht dort gegenüber der Gebäude direkt am Hang.

Das Kastenkreuz besitzt eine Höhe von rund 1,5 Metern und ist mit einem Metallschuh in einem etwa 30-40 cm hohen Felsblock einzenemtiert. Es besteht im Kern aus einem Holzbalkenkreuz, dessen Längsbalken zugleich auch den Pfeiler bildet. An diesem Balkenkreuz sind die Dachträger, die Seitenwände und die Rückwand montiert. Das Dach ist als einfach Satteldach mit Blechdeckung ausgeführt. Die Stirnbretter weisen feine geschwungene Verzierungen auf. Die Seitenwände laufen vom Querbalken nach unten hin zusammen und enden ein Stück über dem Stein in einer ebenen Fläche mit einer kleinen Holzbrüstung. Sie besitzen grob geschwungene Verzierungen. Auf dem Holzbalkenkreuz ist ein Holzkreuz mit Jesusfigur im Dreinageltypus und einer Schriftrolle mit „INRI“ festgenagelt.

Auf dem Längsbalken ist zwischen Kasten und Montierung eine kleine ovale Metalltafel mit Verzierungen montiert. Darauf ist in goldenen Buchstaben ein Spruch zu lesen.


Ich bin

der Weg, die Wahrheit

und das Leben

Links des Kreuzes ist ein etwa 40-50 Zentimeter hoher Felsblock aufgestellt. Auf dessen Vorderseite befindet sich eine etwas größere ovale Metalltafel, die dieselbe Verzierung wie die Kreuztafel aufweist. In die Tafel ist ein Sinnspruch eingraviert.


Wenn Du hier vorüber gehst

und eine Weile stille stehst, dann danke Gott für seine Güte,

dass er weiter dich behüte.

Hintergrund

Der Schleicherbauer Heinrich Brandauer war viele Jahre Vorstand des heimischen Trachtenvereins. Als er im Jahre 2000 heiratete, stifteten seine Vereinsfreunde dieses Kreuz.[1]

Einzelnachweise

  1. Gmoa-Blattl – Ausgabe 2019.2 / Sommer 2019, S. 3