Törlkopf

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Törlkopf
Blick vom Karkopf-Gratweg
Blick vom Karkopf-Gratweg
Orte Bischofswiesen; Schneizlreuth
Koordinaten

47°40′37″N 12°53′34″E

Gebirge Lattengebirge
Höhe 1704m
Erschließung steiler, steiniger Steig
Dominanz 1,05 km → Karkopf
Gipfelkreuz Ja

Der Törlkopf (früher auch: Thörlkopf) ist mit 1.704 Metern Höhe der dritthöchste Berg des Lattengebirges und zudem dessen niedrigster 1.700er. Er gehört sowohl zur Gemeinde Bischofswiesen (Bischofswiesener Forst) als auch zur Gemeinde Schneizlreuth (Forst St. Zeno), da die Gemeindegrenze genau über den Gipfel verläuft.

Beschreibung

Gipfel
Kletterweg zum Gipfel
Ostseite des Törlkopfs von der Mitterkaseralm aus gesehen

Der Törlkopf liegt im mittleren Lattengebirge auf dem von Nord nach Süd verlaufenden Hauptkamm. Er schließt im Norden an den nur einen Kilometer entfernten Karkopf an und senkt sich nach Süden zur knapp 200 Meter niedrigeren Törlscharte ab. Auf der Ostseite fällt der Törlkopf erst rund 100 Meter weitestgehend senkrecht ab und geht dann in einen Steilhang über. Nach Westen hin weist der Berg einen durchgehend steilen Hang auf.

Bis zum hinauf Gipfel ist der Törlkopf fast vollständig mit Latschenfeldern bedeckt. Dazwischen verstecken sich vereinzelt kleine Flecken mit Gräsern und anderen Pflanzen. Vereinzelt finden sich auch Nadelbäume.

Durch den Westhang ziehen sich in rund 1.650 Metern Höhe ein Bergwanderweg von der Törlscharte zum Karkopf und rund 350 Meter darunter der Moosensteig. Vom Bergwanderweg zweigt ein unmarkierter, steiler und felsiger Kletterweg zum Gipfel ab.

Im nördlichen Osthang versteckt sich in gut 1.300 Metern Höhe der Steinbergsee.

Gipfelkreuz

Gipfelkreuz

Ein paar Meter östlich des Gipfels steht auf einem schmalen Felsvorsprung das Gipfelkreuz. Das schmiedeeiserne Kreuz besitzt mehrere Ornamente die von der Spitze bis zum Boden reichen.

Name

Der Name des Törlkopfs stammt wohl von einem Tor („Törl“) im Viehzaun bei der Törlalm.[1]

Einzelnachweise

  1. Thomas Inderst, Helmut Schonert: Geschichte der Gemeinde Bischofswiesen. 2005, S. 64.