Rötelbach

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Dieser Artikel beschreibt den Rötelbach in Bayerisch Gmain. Zum Röthelbach in Baumgarten, Schneizlreuth, siehe Röthelbach.
Rötelbach
Rötelbach.JPG
Orte Bayerisch Gmain
Koordinaten

47°42′25″N 12°55′7″E

Verlauf Süd-Nord
Flusssystem Donau
Abfluss Augustinergraben → Weißbach → Grabenbach → Saalach → Salzach → Inn → Donau → Schwarzes Meer
Quelle beim Freimahderköpfl (850 m)
Mündung mit Klausgraben zum Augustinergraben (600 m)
Höhenunterschied 250 m
Länge 1,35 km

Der Rötelbach (früher Röthelbach, selten auch Felsenbach, bis 1853 noch Enzingbach [1]) ist ein Gebirgsbach am nordöstlichen Bereich des Lattengebirges in Bayerisch Gmain. Er war zeitweise ein Teil der Grenze zu Salzburg.

Er versickert im Unterlauf die meiste Zeit des Jahres.

Verlauf

Beginn der Löwenschlucht

Der Bach beginnt östlich des Freimahderköpfl und nördlich der Rotöfen in einer Schlucht. Anfangs fließt er nach Norden ins Talgebiet östlich des Lattenbergs, wo er nach Nordosten durch die Löwenschlucht führt und anschließend am Röthelbrückl auf den Hallthurmer Weg trifft. Kurz danach unterquert er noch die Bahnstrecke Freilassing–Berchtesgaden und die B 20 bis sich der Rötelbach am Beginn des Hallthurmer Bergs mit dem Klausgraben zum Augustinergraben verbindet.

Sonstiges

Die Löwenschlucht ist ein ausgewiesenes Geotop (Kennung: 172R003).

Vereinzelt finden sich für die Löwenschlucht der Name Teufelsschlucht und für das Quellgebiet die Bezeichnung Felsenbachtal.

Obwohl der Bach in den Urpositionsblättern noch Enzingbach genannt wurde, hatte die Brücke beim Weg von Hallthurm nach Bayerisch Gmain/Bad Reichenhall („Fußweg nach Reichenhall“) bereits den Namen Röthelbrückl. Sie befand sich einige Meter westlich der heutigen Brücke.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Birgit Gruber-Groh: Historischer Atlas von Bayern. Altbayern Reihe I Heft 57: Bad Reichenhall 1995, S. 106..