Sieglkapelle

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Sieglkapelle
Sieglkapelle.JPG
Ort Bischofswiesen
Adresse/Lage Feldweg zwischen Schönfeldspitzweg und Sieglweg
Höhe 637 m
Koordinaten

47°38′3″N 12°58′52″E

Baujahr 1772
Denkmal-Nr. D-1-72-117-75

Sieglkapelle bezeichnet die Hofkapelle des Siegllehens im Bischofswiesener Ortsteil Stanggaß. Das Siegllehen selbst liegt ein Stück nördlicher am Sieglweg.

Nach der Inschrift oberhalb der Türe, wurde die Kapelle im Jahre 1772 von „L W“ (= Lorenz Walch) gebaut.

Beschreibung

Das Bauwerk steht am Waldrand neben einem Feldweg, der den Sieglweg mit dem Schönfeldspitzweg verbindet.

Die Kapelle ist ein eingeschossiger, viereckiger Bau mit einer Apsis. Die Außenwände sind mit einem gegliederten Putz versehen, der an Türe und Fenstern, sowie an den Ecken, von Faschen unterbrochen ist. Ein Krüppelwalmdach mit Holzschindeln und ein kleiner Glockenturm samt Kreuz schließt die Kapelle ab. In den Seitenwänden findet sich je ein großes und vergittertes Fenster und auf der Stirnseite sorgt eine Holztüre mit zwei Stufen für den Zugang. Direkt unter dem Dach ist eine Art kleines Fenster integriert, auf dem ein Bild der Mutter Gottes mit Kind befestigt ist. Darunter ist ein Stein mit dem Baujahr und den Initialen des Erbauers eingelassen.

Die Sieglkapelle ist schlicht, aber mit vielen Bildern ausgestattet. Im Eingangsbereich stehen, durch einen Mittelgang getrennt, insgesamt vier Kirchenbänke. In der Apsis befindet sich ein gemauerter Altar auf dem Kreuze, Kerzen und eine Heiligenfigur stehen. Im ganzen Altarbereich hängen Bilder und Gemälde von Heiligen und Seligen (u.a. Pfarrer Kaspar Stanggassinger).